Quittersday
- Anna-Marie Balfanz

- 10. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Warum so viele Ziele schon im Januar scheitern (und was du stattdessen brauchst)

Kennst du diesen Moment?
Der Januar ist noch jung, das neue Jahr fühlt sich eigentlich noch frisch an – und trotzdem ist da dieses leise Gefühl von
„Irgendwie… läuft es gerade schon wieder nicht.“
Willkommen beim Quittersday.
So wird – meist der zweite Freitag im Januar – genannt. Der Tag, an dem statistisch besonders viele Menschen ihre guten Vorsätze über Bord werfen.
Und nein: Das liegt nicht daran, dass sie zu schwach, zu undiszipliniert oder „einfach nicht konsequent genug“ sind.
Ganz im Gegenteil.
Quittersday ist kein persönliches Versagen – sondern ein Systemproblem
Die meisten Ziele scheitern nicht an fehlender Motivation.Sie scheitern an fehlender Struktur, fehlender Realität und einem komplett unterschätzten Faktor: Mental Load.
Gerade bei Müttern.
Gerade bei berufstätigen Frauen.
Gerade bei Frauen, die alles unter einen Hut bekommen wollen – Job, Familie, Haushalt, eigene Ziele, vielleicht sogar ein eigenes Business.
Was wir oft machen:
Wir schreiben uns Ziele auf
Wir sind hochmotiviert
Wir wollen „es diesmal wirklich durchziehen“
Was wir selten machen:
Unsere echten Zeitressourcen anschauen
Mentale Belastung einplanen
Uns ein System schaffen, das uns trägt, statt noch mehr Druck zu machen
➡️ Und genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Warum gute Vorsätze fast zwangsläufig scheitern
Lass uns ehrlich sein – viele Ziele starten schon mit innerem Gegenwind:
❌ „Ich müsste eigentlich…“
❌ „Andere schaffen das doch auch…“
❌ „Ich darf jetzt bloß nicht nachlassen…“
Das hat nichts mit Leichtigkeit zu tun. Das ist Selbstoptimierung auf Kosten deiner Energie.
Typische Gründe, warum es Richtung Quittersday kippt:
1. Ziele sind zu groß – und zu unscharf
„Mehr Zeit für mich“, „gesünder leben“, „endlich Ordnung reinbringen“
Klingt gut. Hilft im Alltag: kaum.
2. Der Alltag wird komplett ausgeblendet
Kinder werden krank. Termine verschieben sich. Nächte sind kurz.
Und plötzlich passt der perfekte Plan nicht mehr – also wird er ganz verworfen.
3. Alles bleibt im Kopf
Listen hier, Kalender dort – aber kein klarer Ort, der alles zusammenhält.
Dein Kopf bleibt Dauer-To-Do-Speicher. Und das ist verdammt anstrengend.
Quittersday kann auch ein Wendepunkt sein
Was wäre, wenn Quittersday kein Aufgeben bedeutet –sondern ein ehrliches Innehalten?
Nicht: „Ich bin gescheitert.
“Sondern: „Mein Ansatz passt nicht zu meinem Leben.“
Denn Ziele brauchen keine Härte.
Sie brauchen Klarheit, Struktur und ein System, das realistisch ist.
Was wirklich hilft, dranzubleiben (ohne dich zu verbiegen)

Hier ein paar Perspektivwechsel, die vieles verändern können:
✨ Weniger Ziele. Dafür echte.
Nicht zehn Baustellen gleichzeitig.
Sondern ein klarer Fokus auf das, was jetzt wirklich dran ist.
✨ Planung außerhalb deines Kopfes
Dein Kopf ist kein guter Ort für Organisation.
Er ist gemacht für Kreativität, Ideen, Verbindung – nicht für Dauerverwaltung.
✨ Struktur, die dich entlastet
Ein gutes System fühlt sich nicht eng an.
Es schafft Ruhe. Überblick. Handlungsspielraum.
Und genau das ist der Punkt, an dem viele merken:
„Ich brauche nicht mehr Disziplin – ich brauche ein besseres System.“
Mein Ansatz:
Organisation als mentale Entlastung
In meiner Arbeit geht es nicht um perfektes Zeitmanagement. Und ganz sicher nicht um höher, schneller, effizienter.
Es geht darum:
den Kopf zu entlasten
Klarheit in den Alltag zu bringen
Entscheidungen zu vereinfachen
Ziele so zu strukturieren, dass sie in dein echtes Leben passen
Ein Organisationssystem, das nicht zusätzlich stresst –sondern dich trägt, auch wenn nicht alles nach Plan läuft.
Genau dafür entsteht gerade etwas Neues 💛
In meinem neuen Community-Projekt geht es genau um diese Themen:
Ordnung im Kopf
Struktur im Alltag
realistische Planung
Austausch mit Frauen, denen es ähnlich geht
Kein Druck. Kein Vergleich.
Sondern ein Raum für Klarheit, Entwicklung und Alltagstauglichkeit.
Wenn du merkst, dass Quittersday bei dir gerade eher ein „Ich brauche etwas anderes“ ist als ein „Ich gebe auf“ – dann schau dich dort gerne um.
👉 Alle Infos findest du auf der Landingpage.
👉 Oder du schreibst mir ganz unkompliziert eine E-Mail info@company-of-time.com, wenn du Fragen hast oder spüren willst, ob das zu dir passt.
Quittersday ist kein Ende.
Vielleicht ist es einfach der Moment, an dem du aufhörst, gegen dein Leben zu planen –und anfängst, für dich zu organisieren.
Und genau das darf leicht sein. 🌱



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